Pontoon

Pontoon klingt erstmal nach einer Art Boot. Doch nach genauem Hinsehen entpuppt es sich als ein Kartenspiel, das dem Blackjack sehr ähnelt. Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben für unsere Leser die Regeln zusammengefasst, eine perfekte Strategie entwickelt, und erklären, wie Pontoon eigentlich entstanden ist.

Was Spielern sehr schnell auffallen wird, die Pontoon bisher nicht kannten, ist die verblüffende Ähnlichkeit zu Blackjack. Auch wird waren überrascht und forschten deshalb genau nach, wo die Wurzeln beider Spieler sind. Es stellte sich heraus, Blackjack und Pontoon stammen von dem gleichen Spiel namens „Vingt et un“ also „Einundzwanzig“ ab.

Vingt et un, Blackjack und Pontoon

Ziel dieser Familie von Kartenspielen ist es also, möglichst nahe an die 21 heranzukommen. Im europäischen Festland hat sich diese Art des Spiels schon seit dem 17. Jahrhundert entwickelt, wurde dann von den europäischen Emigranten nach Amerika gebracht, wo es dann in den großen Casinos in Los Angeles zu einem Kassenschlager wurde. Aber im englischen Commonwealth setzte sich eine etwas andere Variante durch, der Pontoon. Die Geschichte des Pontoon ist also stark von den britischen Streitkräften geprägt, unter denen das Spiel sehr beliebt war.

Auch hier müssen Spieler und Dealer versuchen, eine Hand zu bilden, die dem Wert 21 nahe kommt. Dabei darf der Dealer jedoch alle seine Karten verdeckt halten und das tut das aufgrund seines gewinnmaximierenden Denkens auch. Je weniger der Spieler über die Hand des Dealers weiß, desto schwieriger ist es eine Entscheidung zu treffen zwecks des Aufnehmens weiterer Karten. Doch der Spieler wird auch mit hohen Auszahlungen und zusätzlichen Händen wie dem Five Card Trick für seine Unwissenheit belohnt.

So spielt sich Pontoon

Wie von den meisten Kartenspielen mit Bank gewohnt, befinden sich die Spieler in einem Halbkreis um den Dealer herum. Es wird getrennt gegen den Dealer gespielt und die Spieler behalten Ihre Funktion als Spieler jederzeit. Der Reihe nach werden Entscheidungen getroffen und Karten ausgegeben. Es können bis zu fünf Karten gesammelt werden, mit denen man so nahe wie möglich an die 21 herankommen sollte. Denn schließlich muss es einen Showdown mit dem Dealer geben.

Im Showdown decken beide Parteien ihre Karten auf und vergleichen den Wert der Hand. Überschreitet ein Spieler die 21, ist die Hand disqualifiziert und der Einsatz geht verloren. Haben Dealer und Spieler die gleiche Hand, gewinnt der Dealer. Die Idee hinter den Entscheidungen am Pontoon Tisch muss es also sein, immer eine hohe Hand jenseits der „gefährlichen“ Werte 15-16 zu bekommen um einer Niederlage im Showdown zu entkommen.

Diese Entscheidungen kann der Spieler treffen

Der Spieler erhält also zu Anfang jeder Runde zwei Karten. Damit kann er nicht über die 21 hinauskommen, mehr jedoch dazu in unserem Regel Guide. Der Spieler darf nun eine weitere Karte anfordern, oder die Hand abschließen. Des Weiteren gibt es Möglichkeit, die Hand zu teilen und in dieser Runde zwei Hände zu spielen, wenn man zwei gleiche Karten besitzt. Viertens lässt sich der Einsatz verdoppeln, wenn man sich darauf beschränkt, nur noch eine weitere Karte aufzunehmen.

Die Strategie im Pontoon

Dieses Kartenspiel hat einen sehr geringen Hausvorteil, wenn man es richtig spielt. Aber wie weiß man, wann man richtig spielt und wann nicht? Pontoon ist ja wie die meisten Kartenspiele ein Glücksspiel! Dank der Mathematik ist es für jede Hand eindeutig, was die richtige Entscheidung in sämtlichen Situationen ist. Es ist also möglich, sich die mathematisch korrekte Aktion für alle Hände zu merken! So etwas nennt man Strategie!

Wir sind uns sicher, dass Sie als Leser unseres Ratgebers schon öfters gelesen haben, wie „Gefühl“ beim Glücksspiel fehl am Platz ist. Diese Sichtweise müssen wir noch einmal untermauern. Woher kann ein solches Gefühl kommen? Der Spieler weiß zu keiner Zeit, welche Karten der Deal hält. Die einzigen Karten, die er kennt, sind die Karten auf seiner Hand. Ein Gefühl kann also zu diesem Zeitpunkt nur irreführend sein und darf unter keinen Umständen Ihre Handlungen beeinflussen. Das ist die Strategie, die wir Ihnen ans Herz legen wollen!

Einundzwanzig, 17 und 4 und Co

Pontoon stammt wie bereits erwähnt von der Familie der „21“ Kartenspiele ab. Was dieses Spiel von Pontoon unterscheidet, ist die fehlende Absicht um Geld zu spielen. Bereits als Kind kennt man das Spiel, denn es wir gerne in familiären Kreisen von Jung und Alt gespielt. Das ist auch gut so, denn somit lernen Spieler bereits in jungen Jahren die Basis des Glücksspiels.

Auch online haben sich viele Varianten herausgebildet, die an einem Online Casino gespielt werden können. Natürlich wird man an jedem Casino das berühmte Blackjack antreffen, das dem Pontoon sehr ähnelt, jedoch einige Dinge anders interpretiert. Die wohl größten Unterschiede: Beim Blackjack wird immer eine Karte des Dealers aufgedeckt. Damit muss der Spieler eine komplexere Strategie lernen, da er die Karte des Dealers in die Entscheidung mitaufnehmen muss. Auf der anderen Seite gibt es keinen Five Card Trick und der Blackjack ist die bestmögliche Hand.