Die Philippinen und die Cagayan Special Economic Zone

Auf den Philippinen sind die terrestrischen und Online-Glücksspiele bereits seit langem erlaubt und dort werden auch Spiellizenzen für Offshore-Gesellschaften ausgestellt. Dabei ist die Landschaft der Online-Spiele in diesem Archipel, das über 7.000 Inseln zählt, eine ganz besondere. Um das zu verstehen, müssen Sie zwischen dem Land selbst und der Cagayan Special Economic Zone unterscheiden. Diese Zone in der Nähe des Flughafens wird von einer Kommission namens Cagayan Economic Zone Authority (CEZA) überwacht. Spiellizenzen im Internet werden direkt von dieser besonderen Wirtschaftszone ausgestellt und die CEZA hat die Möglichkeit einer Gesellschaft die Spiellizenz für Glücksspiele zu erteilen, ohne vorher die Erlaubnis der nationalen Regierung einholen zu müssen. Es ist klar, dass die Philippinen in Bezug auf Online-Glücksspiele einen ganz eigenen Ansatz verfolgen. Leider werden Schweizer Spieler von dieser Gesetzgebung nicht akzeptiert. Sie können also unmöglich in einem Casino spielen, das von den Philippinen lizenziert und betrieben wird.

Die Details der von der Regierung der Philippinen ausgestellten Lizenz

Die staatliche Gesellschaft Philippines Amusement and Gaming Corporation (PAGCOR) war jahrelang der einzige erlaubte Anbieter von Glücksspielen auf den Philippinen. Das Unternehmen bot Casinospiele, Bingo, Sportwetten und Online-Trading an. Doch auch einige echte Casinos wurden auf dem Archipel betrieben. Im Jahr 2000 erteilte PAGCOR der Sports and Games Entertainment Corp. die allererste Lizenz in der Geschichte der Regulierungsbehörde. 2002 schloss sich die philippinische Regierung mit der Philweb Corporation zusammen, um gemeinsam die Online-Casinos zu regulieren und besteuern, die immer zahlreicher wurden. Um die Entwicklung des iGaming Marktes zu erleichtern, führte Philweb sog. MPEGs ein, in den Cybercafés aufgestellte Automaten, mit denen es möglich war online zu wetten. Sie müssen wissen, dass Philweb keine Konkurrenz in diesem Bereich auf den Philippinen hat. Baccarat ist für 40% der Casinoeinnahmen in diesem paradiesischen Land verantwortlich. Um eine Lizenz der Regierung der Philippinen zu erhalten, muss der Antragsteller:

  • unbedingt mit PAGCOR verhandeln, die anschließend die Spiele des Anbieters in den Spielecafés anbieten.
  • Über mindestens 1,2 Millionen philippinische Pesos und eine ausgeklügelten Businessplan verfügen.
  • Damit einverstanden sein, dass die Regierung 28% der Bruttoeinnahmen als Gebühr einbehält.

Die Glaubwürdigkeit und Nutzbarkeit der philippinischen Lizenz in der Schweiz

Die philippinische Lizenz hat in der Schweiz keinerlei Glaubwürdigkeit. Denn die CEZA operiert in der Schweiz gar nicht. Diese Online-Casinos können Sie also aus Ihrer Liste streichen. Ohnehin würden sich ausländischen Anbieter mit einer philippinischen Lizenz niemals lange auf dem Schweizer Markt halten. Der philippinische Markt ist sehr "lokal" und international wenig verbreitet.