Wem gehört das Geld? Phil Ivey will immer noch seine Gewinne haben!

Pokerprofis gingen schon immer einen Schritt weiter, als andere Glücksspieler. Nicht nur setzen Sie viele tausend Euro nur auf die Teilnahme an einem Turnier, sondern sie sind auch bereit, all ihre Gewinne auf ein Blatt zu setzen.

Phil Ivey ist einer der bekanntesten Poker Profis der Welt und lässt sich auch in den Luxusresorts der Welt gerne blicken. Dort legt er nicht nur die Beine hoch, sondern zockt auf regelmäßig Casinos kaltblütig ab.

Casino verklagt Kartenproduzent: Wer trägt die Schuld an Iveys Gewinnen?

Borgota Hotel Casino & Spa verlor im Jahre 2012 satte 10.000.000 Euro, als Ivey und sein Komplize Chen Yin Sun im Baccarat systematisch einen Produktionsfehler im Kartenset ausnutzen. Das Casino weigert sich, den Betrag an Ivey auszuzahlen, aber stößt auf erbitterten Widerstand: Phil Ivey der Pokerspieler will das Geld nicht einfach so aufgeben.

Pokerspieler sind für ihre Nerven aus Stahl bekannt und diese benötigt Ivey gerade ganz besonders.

Was läge da näher, als den Produzenten der fehlerbehafteten Karten zu verklagen? Anstatt seine Spieler mit mehr Regeln und Verboten zu ärgern, entschied sich Borgota nun, Gemaco, den Hersteller der Karten, an den Pranger zu stellen. Nur wenn die Karten eine perfekte Qualität aufweisen, könnten Spiele im Casino ordnungsgemäß verlaufen.

Ob nun Ivey sein Geld bekommt, falls Borgata mit seiner Klage gegen Gemaco erfolg hat, steht allerdings noch in den Sternen.

Phil Ivey kämpft gleich an mehreren Fronten!

Pokerspieler sind für ihre Nerven aus Stahl bekannt und diese benötigt Ivey gerade ganz besonders. In England läuft aktuell noch ein ähnliches Verfahren, in dem Ivey mit derselben Strategie einen ebenfalls beeindruckenden Betrag von 7,7M Pfund erbeutet hat.

Die letzte Verhandlung fand am 13 Juli statt. Nachdem wir bereits zuvor von dem Fall berichtet hatten, scheint jetzt wieder völlig offen zu sein, ob Ivey seinen Gewinn nicht doch noch behalten kann. Schließlich hat er nicht gegen die Regeln verstoßen, sondern einfach nur eine besonders gute Beobachtungsgabe zu seinem Vorteil genutzt.

Nur eines ist sicher: Die Fälle bleiben weiterhin spannend!

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